Im Zuge der Liberalisierung des weltweiten Luftverkehrsmarktes und Privatisierung staatlicher Fluggesellschaften entstanden erste Billigairlines. Die britische Airline Ryanair wurde im Jahre 1985 gegründet und sagte mit günstigen Flugtickets den etablierten Fluglinien den Kampf an und zwar mit Erfolg. Heute ist Ryanair die zweitgrößte Billig Airline der Welt.
Das Konzept einer solchen Fluggesellschaft ist so aufgebaut, dass es eine einheitliche Flugzeugflotte gibt, Direktverbindungen angeboten und kleinerer Flughäfen angesteuert werden. Die Passagiere müssen Extragebühren für Gepäck entrichten und zahlen während des Fluges sowohl für Getränke als auch Snacks womit die Fluggesellschaften dieser Form zusätzliche Einnahmen generieren. Eine enge Bestuhlung sorgt dafür dass die Flugzeuge voll ausgelastet sind und kein Platz verschwendet wird.
Die Flugtickets können nur über das Internet oder telefonisch bestellt werden womit die Airline erhebliche Kosten einspart. Weil nur kleinere Flughäfen am Rande von Großstädten wie Paris, London, Frankfurt oder Rom angeflogen werden kommt es zur weiteren Kosteneinsparungen bei den Lande-, und Flughafengebühren. Die Billigairlines ermöglichen es heute dass einst unerschwingliche Flüge zum Beispiel nach New York auch für Normalverdiener bezahlbar wurden.